News-Blog - Rezeptewelt -Berlin – Wenn Ende April die Tage milder und länger werden, gibt es kaum noch ein Halten: Die Deutschen starten in die Grillsaison 2017. Was kommt auf den Rost, welche Qualität soll es haben und wie wird es gegrillt? Antworten gibt ab sofort moderne-landwirtschaft.de. Das Magazin hat in Kooperation mit der Statista GmbH die Grillvorlieben und -praktiken der Berliner, Hamburger, Kölner und Münchener repräsentativ erfragt und analysiert. Entstanden ist der City-Grillkompass 2017.

Fleisch, Gemüse, Käse – Was kommt wo auf den Rost?

Grillen zählt zu den beliebtesten urbanen Freizeitbeschäftigungen. Vier von fünf befragten Städtern haben in 2016 mindestens einmal gegrillt – die Hamburger waren dabei am aktivsten (85%). Bestseller sind Fleischstücke: Für 93% der Befragten sind sie das bevorzugte Grillgut. Rind und Schwein schneiden in München (72% bzw. 65%) am besten ab, Huhn in Berlin (70%) und Köln (63%), Pute in Hamburg (40%).

Würstchen stehen bei männlichen Städtern (84%) deutlich höher im Kurs, als bei Frauen (74%). Sie mögen es dafür grün: 68% freuen sich über Paprika, Kartoffel und Zucchini vom Rost – Feldfrüchte können aber nur bei 48% der Männer punkten. Unterschiedlich sind die Vorlieben für fleischlose Alternativen auch in den untersuchten vier Großstädten: Gemüse erreicht bei den Münchenern einen Spitzenwert (63%), Grillkäse in Berlin (40%) – insbesondere bei den 18 – 29jährigen. Lea Fließ von moderne-landwirtschaft.de: „In den Grillvorlieben der Städter spiegeln sich die vielfältigen Ernährungs-Lifestyles wider. Moderne Landwirte machen es möglich. Sie erzeugen für jeden Geschmack sichere, hochqualitative und bezahlbare Lebensmittel.“

Discounter, Metzger, Onlineshop – Wo wird eingekauft?

Wo kaufen Städter ihr Grillfleisch? Antwort: Bevorzugt im Supermarkt an der Fleischtheke (54%) und im SB-Bereich (52%), wo es die abgepackte Ware gibt – dabei werden auch Discounter von den Befragten in Köln, Hamburg und Berlin recht häufig angesteuert (42% – 45%). Münchener bevorzugen den Einkauf beim Metzger (61% vs. 40% in Berlin), während in allen vier Städten die Fleischeinkäufe auf dem Markt (19%), an der Tankstelle sowie im Onlineshop (je 3%) kaum infrage kommen.

Bemerkenswert: Während Berliner (42%) gern grillfertig/mariniert und günstig (36%) einkaufen, spielen beide Kriterien für Münchener eine weitaus geringe Rolle (33% bzw. 21%). Kölner und Hamburger rangieren jeweils dazwischen.

city-grillkompass-2017-auf-moderne-landwirtschaft-de-so-grillen-die-staedter-in-berlin-hamburg-koelnWieviel Tierwohl im Grillfleisch erwarten die Städter?

Einig sind sich Städter darin, dass Tierwohl wichtig ist. Knapp 50% der insgesamt Befragten schätzen es, wenn am Produkt sichtbar zu erkennen ist, dass der Produzent sich um das Tierwohl bemüht – das gilt vor allem für Hamburger (50%) und Münchener (51%). Auch Regionalität steht hoch im Kurs – im Süden (59%) noch stärker als im Norden (43%) und Westen (44%). Bio hingegen ist meist kein ausschlaggebendes Kriterium – in Berlin (21%) noch weniger als in München (29%).

In allen vier Großstädten sind die Verbraucher jedoch davon überzeugt, dass Regionalität (66%) und Bio (57%) Trends sind, die in Zukunft eine noch stärkere Rolle beim Einkauf spielen werden. Lea Fließ: „Wir wissen aus anderen Erhebungen, dass die städtischen Verbraucher ein großes Vertrauen in die Arbeit der deutschen Landwirte haben – und wir wissen auch, dass Themen wie Umwelt, Tierwohl und Nachhaltigkeit für sie immer wichtiger werden. Moderne Landwirte tragen dem Rechnung und verbessern stetig das System. Sie geben zum Beispiel Millionen für Tierwohl aus – Tendenz steigend.“

Gas oder Holzkohle, Mann oder Frau?

Der gefühlte Trend der Gasgrills bestätigt sich im City-Grillkompass 2017 nicht. Zwischen 64% (München) und 81% (Hamburg) der Städter geben an, nie mit Gas zu grillen. Spitzenreiter sind Holzkohlegrills – für mehr als 80% der Verbraucher in allen Städten sind sie der Standard.

In Großstädten weichen die klassischen Geschlechterrollen zunehmend auf. Männer und Frauen teilen sich den Haushalt, Männer nehmen Elternzeit, Frauen gründen Fußballfanclubs. Beim Thema Grillen gelten jedoch weiter die klassischen Muster: Gerade einmal eine von vier Frauen grillt selbst – vier von fünf Frauen kümmern sich dafür lieber um die Beilagen.

Mehr über den City-Grillkompass 2017 im Themenmonat „Grillen“ auf http://moderne-landwirtschaft.de.

www.moderne-landwirtschaft.de

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